Werner Lang
Grafik Malerei

Ikonen

Wie kommt man als westlich denkender Mensch zur russischen Ikonenmalerei? Den Anstoß gab 1988 die große Russische Ikonenausstellung "1000 Jahre russische Kunst" in Wiesbaden. Zum feinen Pinsel und zur Lasurfarbe aber kam Werner Lang erst im Herbst 1989 in einem Kuraufenthalt, in dem Kurse für Ikonenmalerei angeboten wurden. Dort hat er sich mit Begeisterung in diese Art der Malerei vertieft.

So sind 15 Ikonen alter russisch-byzantinischer Schule entstanden. Diese sind nach Moskauer und St. Petersburger Vorbildern geschaffen.

Gottesmutter Pelagonitissa, Russland, frühes 17.Jhdt, Original in Sankt Petersburg

"Ich habe versucht, die Stimmung und die Ausstrahlung nachzuempfinden.", so Werner Lang zur Eröffnung der Ikonenausstellung am 5. November 1990 in Mainz. Rund drei Wochen Arbeit stecken in jeder Ikone bis die zehn Grundschichten, ca. 50 Farblasurschichten sowie acht Lackschichten auf das Holzbrett aufgetragen sind. 

Heiliger St. Georg, Nowgoroder Schule 1500, Original in Tretjakow Galerie Moskau

Heiliger Georg der Drachentöter Nowgoroder Schule spätes 14. Jahrhundert Original in Sankt Petersburg

Gottesmutter Grusinskaja, Moskauer Schule um 1480, Original Leningrader Galerie

 


Gottesmutter Playtera Zentralrussland 17. Jahrhundert

Gottesmutter Feodorowskaja, Russland um 1750, Original in Sankt Petersburg

Erzengel Michael, Nowgoroder Schule 1411, Original in Sankt Petersburg

Gottesmutter von Wladimir Wladimirskaja Zentralrussland, um 1800